Richtige Haltung für Lehrende im 21. Jahrhundert! Danke an Philippe Wampfler.

Schule und Social Media

Es gibt Stunden, in denen ich mir als Lehrer überflüssig vorkomme. Im besten Fall ist ein Kollege da, mit dem ich dann ein Gespräch führe (meist über die Schule), oder eine Schülerin braucht noch etwas Hilfe oder Ermutigung: Alle anderen aber arbeiten.

Braucht es mich noch?, denke ich da zuweilen. Nein, eigentlich nicht. Es braucht einen Moment der Reflexion um festzustellen, dass ich damit ein Ziel erreicht habe. Auf jeder Ebene meiner Tätigkeit – von der Begleitung von Klassen bis zur Korrektur von Texten, vom Lehrervortrag in der ersten Lektion am Morgen bis zur Planung eines Museumsbesuchs – müsste mein Ziel sein, meine Tätigkeit obsolet zu machen.

Lernen im umfassenden Sinne braucht keine Anleitung, keine Motivierung, keine Bewertung, nicht einmal Begleitung. Es erfolgt in einem selbstgewählten Setting, mit selbstgewählten Arbeitsmaterialien und zu selbstgewählten Zeitpunkten. Seine Ergebnisse bewerten seine Qualität. (Und mit Ergebnis ist nicht etwas wirtschaftlich Verwertbares gemeint, sondern eine…

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