Infogram – Tool zum Erstellen von Infografiken

infographicbild

 

Für Präsentationen nutze ich meist prezi. Ich bin nicht rundum zufrieden damit, im Moment erscheint es mir oft etwas zu verspielt. Nüchterne, auf den Inhalt fokussierte Darstellungen sind mir lieber. Und da kommen die Infografiken ins Spiel. Schon länger bin ich auf der Suche nach einem Tool zum Erstellen von Infografiken – bis jetzt erschien mir alles zu kompliziert, teuer, umständlich.

Prezi und infogram haben sich im Mai diesen Jahres zusammengeschlossen. Über die Prezi-Seite bin ich dann auf infogram gestoßen. Die kostenlose Basis-Variante offenbart ein tolles, einfaches und intuitiv zu bedienendes Tool. Alle möglichen Arten von Diagrammen lassen sich einbinden, genauso wie Texte, Karten und Videos. Anpassungen lassen sich leicht vornehmen. Man kann von Google Drive, One Drive oder Dropbox Daten hochladen.

Hier mein nicht ganz ernst gemeinter Versuch der Darstellung, was ein Lehrer so kurz vor Schuljahresbeginn noch zu tun hat. (Angaben frei geschätzt ;))

Lehrertätigkeit vor Schuljahresbeginn

 

Bildschirmfoto 2017-07-26 um 16.21.15

 

Die Infografiken lassen sich über die sozialen Medien verteilen oder auch über Mail. Ebenso kann man sie auf infogram veröffentlichen. Ein WordPress-Plugin gibt es auch. Es ist also auf alle Fälle einen Versuch wert.

infogram Basic

 

 

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Daten, Daten, Daten – ein Problem in Schule

Die Beitragsparade der @Bildungspunks für den Monat Juli lädt zum Nachdenken über Fragen des Umgangs mit Daten ein. Datenschutz, Datensicherheit, Datenspeicherung sind Reizwörter in der Bildung. Lösungen für den Umgang mit Daten werden gefordert, aber kaum umfassend gefunden.

Daten sollen Kommunikation, Kollaboration und auch Kreativität fördern. Welche Erwartungen haben LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern dahingehend? Ich habe versucht, die Wünsche und Bedenken aufzulisten, die mir in Gesprächen mit KollegenInnen, aber auch SchülerInnen und Eltern immer wieder begegnet sind.

Die verschiedenen Punkte sind im folgenden SlideWiki (CC BY SA)  zusammengefasst. Ich würde mich über Ergänzungen, Erweiterungen und natürlich auch Lösungsvorschläge freuen.

SlideWiki 

Was Tesla mit dem Automarkt macht, wird die „Digital Education Community“ mit dem öffentlichen Bildungssystem machen: radikal disruptieren

Geniale Umformung eines Artikels über Auto-Industrie auf Bildung. Das heutige Bildungssystem in seiner Struktur und seinen starren Inhalten hat ausgedient.

Bildungsdesign

disruption-lawQuelle

Ralf Schwartz hat in der Wirtschaftswoche eine Kolumne geschrieben, in der er ganz wunderbar beschreibt, wie Tesla der Automobilbranche nach und nach den Garaus machen wird. Nachdem ich das auf facebook geteilt und behauptet hatte, dasselbe würde demnächst mit den Bildungssystemen passieren, hat ein Kollege gefragt, wie ich das denn konkret meinen würde. Da mich der Gedankengang von Ralf Schwartz überzeugt hat, habe ich eine Experiment gemacht: Ich habe seinen Artikel im Großen und Ganzen so belassen und mit nur wenig Änderungen auf die Bildung übertragen. Das kam dann dabei raus:

Und wenn wir statt „Auto“ einfach „Bildung“ nehmen?

Die großen und innovativen Anbieter digitaler Bildungsformate (udemy, coursera, singularity university, udacity, edX u.v.m.), die mittlerweile mit immer mehr Konzernen zusammenarbeiten, haben nichts zu verlieren und alles zu gewinnen – deutschsprachige Bildungspolitiker und ihre Schulleiter denken genau umgekehrt. Doch mit den zunehmenden Open-Source-Kulturen und dem heute beinahe selbstverständlichen open…

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