So sieht’s aus:

Beginn des Schuljahrs: Sag mir, wo die Lehrer sind – SPIEGEL ONLINE – Leben und Lernen – DER SPIEGEL

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Industrie 5.0

Ich sehe auch viele Parallelen zum Bereich Bildung: LMS, individualisiertes und personalisiertes Lernen, …

café opt

Industrie 4.0 ist in aller Munde, eine Vorstellung haben viele, eine genaue Definition eher wenige. Zwölf Industrievertreter haben sich daran versucht; das Ergebnis ist sehr interessant, lesen Sie selbst.

Ich lasse ausgewählte Vokabeln auf Sie wirken:

Digitalisierung; vollständige Vernetzung; Verknüpfung aller Daten; Revolution; „Prozesse und Entscheidungen werden in nie dageweser Geschwindigkeit ablaufen“; Systeme „steuern sich selbst“; „analyze everything“; selbstorganisierte Produktion; hochindividualisierte Produkte; umfassende Flexibilisierung; digitale Transformation; neue Stufe der Organisation und Steuerung der Wertschöpfungskette über den kompletten Produktlebenszyklus;  ein Konzept, nicht nur Technologie; unaufhaltsam.

Insbesondere sind Digitalisierung, Vernetzung, und Intelligenz zentrale Elemente der Beschreibungen.

Wir stellen uns Industrie 4.0 so vor, dass umfassend Daten gesammelt werden, alles wird analysiert, alle sprechen mit allen. Die Hoffnung auf „ungeahnte Möglichkeiten“ sind groß und meiner Meinung nach berechtigt. Ich lese aber auch etwas heraus, was ich mal „Verdrängung“ nennen möchte. Wie soll es konkret aussehen, dass Systeme „sich selbst…

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Lehrer-Start ins neue Schuljahr

 

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Für mich in Sachsen-Anhalt ist sind die ersten 7 Schultage des Schuljahres 2017/18 vorbei. Fazit: #läuft

Dass ich mein Fazit erst nach einer Woche ziehen kann, hängt mit der späten Bekanntgabe von Lehrereinsatz und Stundenplänen zusammen. Montag, zur ersten Dienstberatung vor Schulstart am Donnerstag, habe ich die Informationen erst erhalten. Wie ich finde – reichlich spät. Von meinen 25 Pflichtstunden waren mir nur 4 bekannt – mein 11er Deutsch-Kurs läuft natürlich nun als 12er weiter. Alles andere war unklar. Ich finde solch eine späte Bekanntgabe des Einsatzes problematisch. Schließlich gibt es noch einiges vor Unterrichtsbeginn zu planen. Und innerhalb von 3 Tagen die Planung für mehrere Klassenstufen und Fächer aufzustellen, halte ich für mehr als ungünstig. Zumal in dieser Zeit auch Fachschaftssitzungen und andere Treffen stattfinden.

Insgesamt bin ich aber mit meinem Einsatz mehr als zufrieden. Ich darf 6 Klassen weiterführen – das ist eine gute Basis. Kontinuität zahlt sich in Schule immer aus.               2 Klassen habe ich neu übernommen. Und nach 2 Jahren Klassenleitertätigkeit für eine 5./6. Klasse kann ich jetzt ein Jahr mit Klassenführung pausieren. Ein ganzes Schuljahr! Da weiß man erstmal richtig einzuschätzen, wieviel Mehrarbeit die Tätigkeit als Klassenleiter bedeutet. Bei der ganzen Rennerei in den ersten Tagen (Liste erstellen und abgeben, Infos überprüfen, verschiedene Dinge einsammeln, Meldungen weitergeben, …) konnte ich mich freuen, dass ich es in dieser Hinsicht dieses Jahr etwas ruhiger angehen lassen kann – ich werde es ganz bewusst genießen.

Neue Fachlehrpläne, Schreiben eines Mediennutzungsplans, Organisation der Geschichtsprojektwoche für Klassenstufe 6 und diverse andere Dinge wie Fortbildungen, die auf der Agenda stehen, werden keine Langeweile aufkommen lassen.

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Außerdem habe ich technisch/digital aufgerüstet. seit gestern bin ich stolze Besitzerin eines Minibeamers, der ab nächster Woche zum Einsatz kommt. Ich verspreche mir zuerst Zeitersparnis und einen besseren persönlichen Workflow. Mal sehen, wie es läuft.

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Dann gab es auch noch eine analoge Aufrüstung: Ich bin dank des tollen Artikels von Marcel Spitau  für die BildungspunksBeitragsparade zum Classei-System gewechselt. Eine Sortier-Aktion vor den Ferien war die Grundlage. Jetzt während der Schulzeit wird nach und nach alles weiterstrukturiert und zugeordnet – ich bin begeistert.

Beide organisatorischen „Aufrüstungen“ will ich wenigstens einen Monat im Schulalltag testen, um mir eine Meinung bilden zu können.

Euch allen auch einen guten Start oder auch noch schöne Ferien – je nach dem.

 

 

 

Informationskompetenzen – (k)ein neues Ziel

Toller Artikel – lesen, nachdenken, sich positionieren!

WordPress-Blog von Thomas Weiss

Die (nicht mehr ganz) neuen Arbeits- und Kommunikationsformen, die mit der digitalen Technik entstanden und weltweit verbreitet wurden, haben zu einer Diskussion geführt, welche Bildungsziele dafür in der Schule verankert werden sollten. Im folgenden Text versuche ich, eine andere Antwort zu geben, weil die populären Ansätze m. E. unbefriedigend sind. Wir sind dabei, etwas zu entdecken, etwas zu benennen, etwas weiter zu entwickeln, was seine Anfänge vor langer Zeit hat, nehmen dafür aber aufgrund von Koinzidenz die moderne Technik als Richtungsweiser.

Die gefragten Kompetenzen, die in die Bildungspläne gehören, sind solche, die jetzt durch die neue Technologie besonders häufig gebraucht werden. Diese Kompetenzen oder Ansätze davon gab es jedoch schon vor Jahrhunderten, vielleicht Jahrtausenden. Dementsprechend suche ich nach Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche von einer gewissen Zeitlosigkeit und von hoher Allgemeingültigkeit geprägt sind, die zudem in ihrer Zusammensetzung kohärent und vielseitig sind. Ausgehend vom Begriff der Information stelle ich hier Kompetenzen…

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