Informationskompetenzen – (k)ein neues Ziel

Toller Artikel – lesen, nachdenken, sich positionieren!

WordPress-Blog von Thomas Weiss

Die (nicht mehr ganz) neuen Arbeits- und Kommunikationsformen, die mit der digitalen Technik entstanden und weltweit verbreitet wurden, haben zu einer Diskussion geführt, welche Bildungsziele dafür in der Schule verankert werden sollten. Im folgenden Text versuche ich, eine andere Antwort zu geben, weil die populären Ansätze m. E. unbefriedigend sind. Wir sind dabei, etwas zu entdecken, etwas zu benennen, etwas weiter zu entwickeln, was seine Anfänge vor langer Zeit hat, nehmen dafür aber aufgrund von Koinzidenz die moderne Technik als Richtungsweiser.

Die gefragten Kompetenzen, die in die Bildungspläne gehören, sind solche, die jetzt durch die neue Technologie besonders häufig gebraucht werden. Diese Kompetenzen oder Ansätze davon gab es jedoch schon vor Jahrhunderten, vielleicht Jahrtausenden. Dementsprechend suche ich nach Fähigkeiten und Fertigkeiten, welche von einer gewissen Zeitlosigkeit und von hoher Allgemeingültigkeit geprägt sind, die zudem in ihrer Zusammensetzung kohärent und vielseitig sind. Ausgehend vom Begriff der Information stelle ich hier Kompetenzen…

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Was Tesla mit dem Automarkt macht, wird die „Digital Education Community“ mit dem öffentlichen Bildungssystem machen: radikal disruptieren

Geniale Umformung eines Artikels über Auto-Industrie auf Bildung. Das heutige Bildungssystem in seiner Struktur und seinen starren Inhalten hat ausgedient.

Bildungsdesign

disruption-lawQuelle

Ralf Schwartz hat in der Wirtschaftswoche eine Kolumne geschrieben, in der er ganz wunderbar beschreibt, wie Tesla der Automobilbranche nach und nach den Garaus machen wird. Nachdem ich das auf facebook geteilt und behauptet hatte, dasselbe würde demnächst mit den Bildungssystemen passieren, hat ein Kollege gefragt, wie ich das denn konkret meinen würde. Da mich der Gedankengang von Ralf Schwartz überzeugt hat, habe ich eine Experiment gemacht: Ich habe seinen Artikel im Großen und Ganzen so belassen und mit nur wenig Änderungen auf die Bildung übertragen. Das kam dann dabei raus:

Und wenn wir statt „Auto“ einfach „Bildung“ nehmen?

Die großen und innovativen Anbieter digitaler Bildungsformate (udemy, coursera, singularity university, udacity, edX u.v.m.), die mittlerweile mit immer mehr Konzernen zusammenarbeiten, haben nichts zu verlieren und alles zu gewinnen – deutschsprachige Bildungspolitiker und ihre Schulleiter denken genau umgekehrt. Doch mit den zunehmenden Open-Source-Kulturen und dem heute beinahe selbstverständlichen open…

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Literarisches Raumkonzept im Klassenraum – realistisch gesehen

Die Beitragsparade der @bildungspunks läuft diesen Monat zum Thema Neue Raumkenzepte für Klassenzimmer. Untersuchung von Räumen in literarischen Werken ist mir als Deutschlehrer vertraut. Aber ehrlich, über die Räume, in denen mein Unterricht stattfindet, müsste ich mir viel mehr Gedanken machen - und dann zur Tat schreiten, denn die Räume schreien nach Veränderung. Aber erstmal zur... weiterlesen →

Vortrag: Trends und Perspektiven der Lern- und Weiterbildungsmöglichkeiten in einer digitalisierten Welt (Slides)

Toller Artikel! Danke an Sandra Schön.

Sandra Schön

Die Folien zu meinem Impulsvortrag zu (ausgewählten) Trends und Perspektiven der Lern- und Weiterbildungsmöglichkeiten in einer digitalisierten Welt heute in St. Pölten:

  • Sandra Schön (2017). Trends und Perspektiven der Lern- und Weiterbildungsmöglichkeiten in einer digitalisierten Welt. Impulsvortrag auf dem Überregionales Vernetzungstreffen Bildungsberatung Österreich, Total Digital. Bildungsberatung in einer digitalisierten Welt,  13. Juni 2017 Bildungshaus St. Hippolyt, St. Pölten

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Be a smart teacher – start your Twitter account now!

#BayernEDU

Selten hat ein digitales Gemeinschaftsprojekt so eingeschlagen wie der „Twitterspickzettel“ für Lehrende, den die #Edupnx, #BayernEdu and friends (aka „Twitter Edu“) in den letzten Tagen miteinander erstellt haben. Er soll dazu dienen, dass sich noch viele weitere Kollegen, die bisher skeptisch waren oder nicht genau wussten, wozu Twitter gut sein soll, mit uns vernetzen, um die Digitale Bildung voranzubringen.

Wer mehr über die Entstehungsgeschichte erfahren möchte, der kann unter dem angegebenen Link auf dem Blog der Bildungspunks die ganze Geschichte nachlesen.

Zum Herunterladen und Austeilen im Lehrerzimmer gibt es hier die Sketchnote (weltklasse von Marc Albrecht-Hermanns gezeichnet💪🏻) als pdf-Datei: „Twitterspickzettel“

Habt ihr den Zettel schon verwendet oder ihn erhalten und daraufhin euren Account erstellt? Wir freuen uns auf eure Erfahrungen!

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Blogparade: BYRD ersetzt BYOD

Guter Vorschlag!

Pisaversteher

„Bring your own device“ kann man verbessern

Denn das allseits beliebte Akronym BYOD für „Bring Dein eigenes Gerät mit“ steht in Wahrheit für ein elternfinanziertes Modell – und es ist verbesserungswürdig. Das sagt Martin Rist und schlägt ein neues Leih- und Leasingmodell vor, damit möglichst viele und möglichst gute Endgeräte in Digitalklassen für Kinder zur Verfügung stehen. Martin Rist nimmt an der Blogparade zu den Wanka-Milliarden teil.

Rist findet es wichtig, dass es endlich losgeht in Deutschland mit der Digitalisierung der Schulen. Dazu ist die Bereitstellung von fünf Milliarden Euro der richtige Schritt. Und er findet den lokalen Ansatz von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka gut, den sie am Mittwoch vorstellen will. Dennoch, so schreibt er, reichen die fünf Milliarden Euro allenfalls für eine Initialzündung aus.

Wir reden über ein 1:1-Szenario. Jeder Schüler soll ein Gerät bekommen. Und das können diese fünf Milliarden nicht finanzieren.

Rist zitierte eine unveröffentlichte Studie aus einem…

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